Tills Blog

14. September 2026

Eisenmänner und Elche

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Heute war der erste ganze Tag, den wir in Nizza verbrachten. Zuerst ging es mit einem kleinen Bus, welcher übervoll war, Richtung Botanischer Garten von Nizza.Dort angekommen, sind wir dann eineinhalb Stunden lang von Mücken gnadenlos abgestochen worden, wobei ich die wenigsten Stiche hatte, da ich mich nach dem Motto "When in Nizza do what the Nizzans do" lange Hosen montiert hatte.

Zurück im Zentrum der Stadt gingen wir mit der Klasse an den Strand, um ein gemeinsames Zmittag zu geniessen. Danach gingen wir mit dem Tram zur Villa Arson. Was wie eine geile, grosse Villa tönt, war in Wahrheit ein nationales Kunstzentrum. Mit der Ausstellung konnte ich Kunstbanause überhaupt nichts anfangen. Wenn mein Kästli im Kirchenfeld so unordentlich aussieht, drehen alle durch, während das hier offensichtlich als hohe Kunst durchgeht. Ein weiteres Mal hatte ich den Eindruck, dass man irgendwas machen und dann mit einer erfundenen Hintergrundgeschichte zum Kunstwerk küren kann. Aber ja, jedem das Seine und wenn einer bereit ist eine angeklebte Banane für über 6 Mio. zu kaufen, soll er das tun; es ist schliesslich sein gutes Recht.

Auch heute sah man in der Stadt viele Triathleten, da, wie bereits im gestrigen Blog erwähnt, dieses Wochenende in Nizza ein Ironman 70.3 (1,9 km Schwimmen, 90 km Velo und 21 km Laufen) stattfand. Kristian Blummenfelt, der Dominator der Triathlon-Szene, wurde tatsächlich nur Zweiter. Auf jeden Fall haben Späti, Ferber sowie der Geograph den Norweger gefragt, ob er mit ihnen einen morgendlichen Jogginglauf unternimmt. Bis jetzt haben sie aber noch keine Antwort erhalten.

Apropos Norwegen: Auch in Norwegen gibt es Elche, welche eigentlich ziemlich coole Tiere sind, solange sie nicht den Bahnverkehr Warschaus stilllegen.

Jetzt aber Schluss für heute, da ich genug schlafen und regenerieren muss, um morgen wieder voll anzugreifen,

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