4. Oktober 2026
Zebra Verkleidung
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Endlich konnte der Freund heute mit mir ein Spiel im Eishockey leiten. Nach einem langen Kurs, einem Schlöflitest und einer knallharten und bescheisssicheren (man kann Google nebenan offen haben und ist zu Hause) Theorieprüfung hatte er nun die Qualifikation, um ein Spiel zu leiten.
Wir trafen uns am Bahnhof, wo ich noch kurz mit meiner grossen Schiritasche (ja, auch als Schiri hat man da recht viel dabei) alkoholhaltige Hülsen für nach dem Spiel kaufte. Nach einigen "Sorry"s und "Kann ich kurz durch, merci"s war ich an der Kasse. Da ich heute tatsächlich meinen Ausweis dabei hatte (anders als hier), war ich auch erfolgreich. Mit der S-Bahn ging es nun an den Europaplatz und von dort an einer Baustelle (OMG, als ob es in Bern sowas gibt) vorbei ins altehrwürdige Weyerli. Danch zogen wir uns um und streiften uns das klassische Zebra-Trikot der Eishockeyschiedsrichter über.
Bis hier konnte ich den Text btw. nochmal neu schreiben, weil ich, als ich einen neuen Tab öffnen wollte, unbeabsichtigt auf das kleine x gedrückt habe. Gespeichert habe ich natürlich nix, daher mies.

Gefährlich nahe: Das x und das +
Den Match zu pfeifen ging dann ganz gut. Der Freund hat ein Tor übersehen, da konnte ich aber in die Bresche springen und kein Schaden entstand. Als Neuer kann das aber passieren, daher alles gut. Neben dem obligatorischen Reden mit Coaches (ich pfeife nur, was ich sehe, kapier es endlich) und einem Spieler, der mich als A****loch bezeichnete (anders als im Gränni-Fussball kein Platzverweis bzw. Spieldauerdisziplinarstrafe), gab es wenige Highlights.
Nach dem Spiel wird man dann bezahlt, wobei man eine Quittung ausstellen muss. Der Freund wusste das natürlich nicht (angeblich wurde es am Kurs auch nicht erwähnt, die Chance halte ich aber für eher gering), aber ich antizipierte dieses Szenario und hatte Zettel und Stift dabei.
Danach stellte der Freund unsere mittlerweile seit über einem Monat skandalfreie Freundschaft wieder aufs Spiel, indem er ewig brauchte und wir den Zug fast verpassten. Glücklicherweise hielt uns eine Super-Passantin die Tür am Zug auf und wir schafften es noch. Die Freundschaft ist also noch beständig, wenn auch etwas angezählter als zuvor.
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