5. Oktober 2026
Der Weg des Geldes
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Heute begann (seufz) bereits die letzte Ferienwoche der Berner Herbstferien. In einer Woche gilt also bereits wieder ernst, immerhin wird es voraussichtlich nicht mehr so heiss wie im letzten Quartal.
Da ich in zwei Wochen Fahrprüfung habe, absolvierte ich eine weitere Fahrstunde. Tatsächlich gelang mir dabei etwas, was ich mir kaum hätte erträumen können: Ein Seitwärts-Einparkieren mit nur einem Zug, kein Korrigieren, kein Autoschaden, nichts. Vor lauter Euphorie überholte ich dann Velofahrer an einer eher ungünstigen Stelle, das sollte ich bei der Prüfung dann besser unterlassen. Man kann übrigens online nicht nachschauen, wann man den Termin hat und eine Bestätigung hochladen. Eine solche Bestätigung brauche ich aber für eine Dispens, ansonsten wird die Schule sauer. Klar habe ich sie per Post erhalten. Aber denkt der Kanton ernsthaft, dass Jugendliche in meinem Alter einen solchen Brief nicht verlieren? Ist das nicht ein wenig naiv? Auf jeden Fall muss ich schauen dass ich bis in einer Woche ein Ersatz-Aufgebot habe, um der Schule beweisen zu können, dass ich nicht einfach steinhart den Unterricht schwänze.
Nach der Prüfung ging ich in den Loeb, um mir ein neues Portemonnaie zu kaufen. Das Alte war so ein kleines nur für Kärtli welches von einem fetten Gummiband zusammengehalten wird. Da das Band nun das Ende seiner Tage erreichte, wollte ich ein neues bestellen, aber siehe da: Die Firma nahm sich ein Vorbild an CS, Swissair etc. und ging pleite.
Somit habe ich gedacht, dass ich nun ein klassisches Herrenportemonnaie kaufen wollte, wie der Geographe eines hat (Merci für Inspiration, Chef). Ich wurde fündig und kaufte mir ein Portemonnaie für CHF 63.20 (20% Rabatt auf Mode these Days, Portemonnaie gehört zum Glück dazu). Da ich nun aber über CHF 60 für das Portemonnaie bezahlte, fühlte ich mich ein wenig wie Mani Matter. Zur Sicherheit habe ich mir auch noch gerade einen AirTag bestellt, damit ich das Ding, anders als das Aufgebot zur Fahrprüfung, auch ganz sicher nicht verliere.

Das Portemonnaie in seinem (noch) glänzenden Zustand
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