25. September 2026
High risk, no reward
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Heute Mittag habe ich mit Späti zum Rennradfahren abgemacht. Der hatte sich kürzlich ein neues Rennvelo gekauft und sich dann bei der ersten Fahrt aufgrund seiner neuen Klickpedale hingelegt. Resultat war eine kaputte Stattelstütze und über einen Monat lang kein Velo mehr (Canyon ist nicht gerade der schnellste Ersatzteilversender…). Auf jeden Fall sind wir heute auf unseren Rennrädern rumgedüst, dabei wurden wir, wie es sich für eine normale Ausfahrt gehört, von einem Assi-Autofahrer angehupt (Danke dafür, A******ch).
Was haben Späti auf dem Velo und ich während des Fahrens eines handgeschalteten Autos gemeinsam? Genau, Schwierigkeiten beim Berganfahren: Späti schafft es kaum einzuklicken und ich würge regelmässig den Motor ab. Heute kamen wir aber ohne Unfall durch und meine Aktivität findet man jetzt auf Strava. Späti seine nicht, der ist noch nicht per Du mit dem Velocomputer und schafft es anscheinend nicht, diesen mit seinem Handy zu synchronisieren.
Nach weiterem harten Arbeiten an meiner MA besuchte ich abends den SCB-Match gegen Ajoie. Dieser ist eines dieser mühsamen Spiele, bei denen man einen Sieg erwartet und sich bei einem solchen nicht mal richtig freuen kann, weil Ajoie eben (Die wurden bis jetzt noch immer Letzter). Das Blamagenpotenzial ist in solchen Spielen natürlich höher als sonst und es kam so, wie es kommen musste: Der SCB verliert nach Verlängerung und der vielversprechende Saisonstart geht vor die Hunde.
Noch schlimmer sind nur Cup-Spiele im Fussball. Wenn man den Cup nicht gewinnt, was halt nur einer jedes Jahr schafft, ist einmal im Jahr Krise. Entweder fliegt man gegen einen Unterklassigen früh raus (analog zum SCB Match heute, nur viiiiel schlimmer) oder man ist so nah am Pokal, dass man eine reale Chance verspielt hat. Das mental am einfachsten Ausscheiden ist eine Auswärtsniederlage im 1/8-Final (ab da kann man auf Super League Klubs treffen) gegen den besten Gegner, der keine Rivalität darstellt. Für YB wäre das beispielsweise eine 1:3 Niederlage gegen den FC Lugano.
Immerhin ist YB noch im Cup und im Hockey sind erst 4 von 52 Qualifikationsspielen gespielt, es besteht also noch Hoffnung auf ein Happy End.
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