30. September 2026
Grosse Grotte
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Heute fuhr ich wieder mit dem Triester ÖV, über den ich bereits gestern ordentlich abgelästert habe. Ziel war eine Führung durch die Grotta Gigante, welche um 12:00 Uhr begann. Der einzige Job des ÖVs war also, meinen Hintern vom Stadtzentrum zur Grotte zu bringen. Wer auch nur einen kleinen Sinn für Sprache hat, erkennt am vorangehenden Satz, dass das natürlich überhaupt nicht wie geplant funktioniert hat. Am Bahnhof war umsteigen angesagt, jedoch kam der Bus einfach nicht. Google Maps meint, er sei 15 Minuten zu früh losgefahren (als ob, so lost kann man doch auch in Italien nicht sein). Auf jeden Fall musste ein Taxi her, um es bis 12:00 zur Grotte zu schaffen. Zum Preis von 30€ gab es eine immerhin interessante Fahrt den Hang bei Triest hoch.
Die Grotte selber war dann alles andere als Grottenschlecht. Die Höhle welche durch chemische Erosion (Kohlensäure die Kalk angreift, wer Geo GYM 2 aufpasste der weiss) entstanden ist, ist etwas vom Eindrücklichsten, was ich je gesehen habe. Am höchsten Punkt hat man die Decke etwa 100 Meter über einem. Ricci, der Master of Führung, war dazu noch ein unterhaltsamer Guide, der die Infos nicht schlaftablettenmässig weitergab. 5/5 Blog Punkte für die Grotte!

Die Rückfahrt (der Bus kam, Wunder existieren) war dann eine kurvige aber schöne Strecke zurück.
Nach einer Folge Breaking Bad und einer Stunde Sudoku-Lösen (fragt nicht) gab es dann Crevetten und Tintenfisch zum Znacht.
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