
10. September 2026
Gestern lieferte der Apfel, heute ich
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Berichtenswertes heute gibt es eigentlich erst ab dem Nachmittag, zuvor waren Math und Sport angesagt, haben aber keine blogrelevanten Geschichten geschrieben.
Nach der Mittagspause stand dann im Deutsch ein Aufsatz über das Buch Gruber geht (2011) von Doris Knecht an. Diesen schrieben wir *kreisch* im Safe Exam Browser. Für alle, die den Safe Exam Browser nicht kennen, hier eine kurze Erklärung: Der Safe Exam Browser ist eine (mehr oder weniger) sichere Prüfungsumgebung auf dem Laptop. Tönt zwar gut, grenzt aber in der Praxis ans Unbrauchbare. Regelmässig haben Schüler Probleme mit dem SEB, so dass oftmals jemand aus der IT-Abteilung angerufen werden muss, um das Problem zu beheben. Auch wenn alles so funktioniert, wie es sollte, ist der SEB weiterhin die Hölle. Auf dem SEB läuft eine veraltete MS-Word Version (neuere sind nicht prüfungssicher) und alles ist super laggy. Dies führt dazu, dass man eine Inputverzögerung hat, welche in Extremfällen mehrere Sekunden dauern kann. Jede Korrektur eines gemachten Tippfehlers wird zur Qual. Man drückt die Löschen-Taste, nichts passiert, also drückt man reflexartig nochmals, was dazu führt, dass kurze Zeit später etwa das Dreifache von dem, was man ursprünglich löschen wollte, gelöscht ist. Obendrein kam heute, dass es bereits mitten in der Prüfung hiess, dass jetzt fertig sei, und wir 4 Minuten lang nicht wussten, ob wir nochmals von vorne beginnen können. (Was wir zum Glück nicht mussten)
Nach dem Deutsch kam eine Geschichtslektion, in welcher wir die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt (Meine Gedanken dazu hier) in einem spannenden Input kurz einordneten.
Nach der Schule machte ich mit dem Freund den Hockey-Schiedsrichtertest, welchen wir glücklicherweise beide bestanden.
Am Abend kam es dann zu meiner Lieferung, da ich für Uber nun mit einem, fetten, grünen Rucksack (Bild unten) durch Berns Strassen düse.

Nach einstündigem Warten, hatte ich immer noch keinen Auftrag bekommen, sodass ich mich niedergeschlagen auf den Rückweg machte. Doch dann die Erlösung, zwei Personen bestellten ihr Essen und ich wurde vom Uber-Algorithmus ausgewählt, diese Mission zu bewältigen. Nach dem Einladen von zwei Pizzen (oder Pizzas, oder Pizze, wer weiss?) und einem Burger-King-Menü, verteilte ich die Lieferungen ins Monbijou und ins Bundesratsquartier (Nähe Europaplatz). Die benötigte Zeit ab Annahme der Mission bis zur Abgabe des Burger-King-Menüs (welches ich als Letztes abgab) war ziemlich genau 30 Minuten. Dafür gab es von Uber 13 und von Ehren-Trinkgeldern 4 Franken, so dass ich am Ende 17 hatte. Fazit aus der ganzen Geschichte: Wenn man Aufträge hat sprich schlechtes Wetter + Prime Time, kann man durchaus gut Moneten machen, Wartezeiten scheissen aber brutal an, und man verdient halt nix.
Kommentare (2)
★ Freund11. Sept. 2026
Grrrrrrr SEB😡😡😡😡😡😡
★ Geograph11. Sept. 2026
Die Schule sollte sich von Smartlearn und dem SEB verabschieden.
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