21. September 2026
Bordolaisische Sportartikel
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Heute haben wir nach langem Ausschlafen ein weiteres Mal Bordeaux erkundet. Dabei gingen wir in die Galerie Lafayette, eine Warenhaus-Kette, welche uhurenteure Kleider verkauft. Ihr Hauptladen steht zwar in Paris, allerdings haben die auch in Bordeaux einige Quadratmeter Verkaufsfläche. Angeblich befand sich dann im 3. Stock "Sportswear". Dort angekommen, fanden wir von den gängigen Marken (Ralph Lauren, Lacoste etc.) jegliche Farben von Poloshirts, allerdings keine Sportartikel wie beispielsweise ein Trainingsshirt von Asics. Späti hatte dazu folgende Meinung:
"Sportswear pour des personnes vieilles"
- Späti
Nun aber kurz zum einzigen Sport, für den man hier einiges an Sportswear kaufen kann: Polo ist, blöd gesagt, Hockey auf Pferden und wird mit vier gegen vier gespielt. Die Weltspitze im Polo kommt aus Argentinien, während in Europa die Briten die Nummer 1 sind. Polo hat Ursprünge im Mittleren Osten, welche zeitlich sehr weit zurückliegen.
Gekauft haben wir aufgrund unserer limitierten finanziellen Verhältnisse (wir sind keine Polo-Spieler) allerdings nichts. Eher in unserer Preisklasse lag ein supersüsser Snack am Place Saint-Projet. Späti kaufte 12 Churros (Mengenrabatt, da sagt Späti nie nein), während der Geograph und ich eine Waffel mit einer Vanilleglace und Schokolade bzw. Nutella drin hatten. Nach dem Verspeisen der drei Kalorienbomben am späteren Nachmittag hatte ich meinen Bauch so gefüllt, dass ich Späti und den Geographen alleine zum Döneressen ziehen liess. Solange jemand zuhause bleibt, ist das kein Problem, doch wenn man sich ausserhalb des von uns gemieteten AirBnBs trennen will, wird's mit dem Schlüssel mühsam. Die ersten zwei Türen bzw. Tore lassen sich nur mithilfe, des angemachten elektronischen Badges öffnen, bevor dann die Wohnungstüre mit dem physischen Schlüssel geöffnet werden muss. Und es ist ein Muss: Die Wohnung lässt sich von aussen ohne den Schlüssel nicht öffnen (keine Klinke). Somit besteht eine reale Gefahr, uns selbst auszuschliessen. Allerdings passierte dies bis jetzt glücklicherweise noch nicht.
Für mein Abendessen gibt es jetzt noch ein paar Piccolinis (Mini-Pizzen aus dem Tiefkühler), welche mit Instantnudeln der Marke Soba (die haben lecker Sössli und nicht irgendein dämliches Pulver, beste Ramenfirma) die Grundversorgung unserer Ernährung darstellen. Morgen gibt es dann einen ausführlichen Eintrag über Wein, da ein Besuch des Cité du vin auf dem Programm steht.
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